Waermebruecken

Wärmebrücken, Fugenundichtigkeiten, Feuchteschäden, Schimmelpilze, ...Für den Laien (Mieter, Vermieter, Handwerker, etc.) ist es meist nicht nachvollziehbar, ob Feuchteschäden und Schimmelpilze durch...

Wärmebrücken, aufsteigende Feuchtigkeit (z.B. mangelhafte Bauwerksabdichtung), Fugenundichtigkeiten (z.B. nicht luftdichte Bauteilanschlüsse) oder falsches Heiz- und Lüftungsverhalten verursacht werden. Mietstreitigkeiten und falsche / teure Reparatur- und Sanierungsmaßnahmen sind häufig die Folge.

Wärmebrücken - häufig auch fälschlicherweise Kältebrücken genannt - sind thermische Schwachstellen in der Gebäudehülle. Sie führen zu hohen Wärmeverlusten und können bauphysikalische, hygienische und gesundheitliche Probleme (Feuchteschäden durch Tauwasser, Schimmelpilze, etc.) hervorrufen.

Der negative Effekt der Wärmebrücken auf das Raumklima wird durch falsches Heiz- und Lüftungsverhalten noch verstärkt.


Man muß prinzipiell unterscheiden zwischen:

- geometrischen Wärmebrücken
- materialbedingten Wärmebrücken
- konstruktiven Wärmebrücken

Die Luftdichtheit der Außenhülle ist ein weiteres entscheidendes Qualitätsmerkmal, sie ist für die Schadensfreiheit des Gebäudes unabdingbar. Häufig entstehen Schäden und hohe Heizkosten (unkontrollierte Lüftungswärmeverluste) durch mangelhafte Luftdichtheit (= Fugenundichtigkeiten ) von Gebäuden. Eine dauerhaft luftdichte Ausführung alter Bauteilanschlüsse wird in der DIN schon seit 1952 gefordert. In der Realität sind die Anschlüsse - selbst bei Neubauten - jedoch meist äußerst mangelhaft ausgeführt.

Das Bild zeigt die Aufnahme eines verputzten Fachwerkhauses mit einer Wärmebildkamera (Thermographie). Anhand dieses Bildes können Fehlstellen in der Dämmung (Wärmebrücken) und unter dem Putz liegende Gefache bestimmt werden. Mittels der Thermographie kann entschieden werden, ob ein überputztes Sichtfachwerk freigelegt werden soll, bzw. ob die Wärmedämmung und Luftdichtigkeit des Gebäudes verbessert werden muß.

Durch unsere langjährige Erfahrung sind wir in der Lage Schwachstellen des Gebäudes (Wärmebrücken, Fugenundichtigkeiten, aufsteigende Feuchtigkeit, etc.) zu erkennen, messtechnisch nachzuweisen und Vorschläge zur Vermeidung / Verbesserung zu erarbeiten.
Auch der Nachweis eines falschen Heiz- und Lüftungsverhaltens (z.B. des Mieters) - und der dadurch verursachten Schäden - ist problemlos möglich.