Schimmelpilze 2

Feuchteschäden
verursachen Schimmelpilz in Wohnräumen ...
   
Modernste Computertechnik und Präzisions- messgeräte ermöglichen uns, die Ursache der Feuchteschäden, z.B. aufsteigende Erdfeuchte, Wärmebrücken, etc., zu ermitteln und den Schadensverursacher zu überführen.

Mittels der Endoskopie - einer Technik die auch in der Medizin und in der Luft-/Raumfahrt eingesetzt wird - sind wir in der Lage auch Feuchteschäden und versteckten Schimmelpilz z.B. durch unfachgerechte Arbeiten (Bsp.: Hohlräume im Dachgeschoss) aufzuspüren.

Analysen bei verstecktem Schimmelpilz:

Analysen auf Schimmelpilzbelastung in der Raumluft werden mittels eines Schimmelpilz-Schnelltests von uns selbst kostengünstig durchgeführt (Materialkosten 49,- € + MwSt. / Schnelltest).

Andere Analysen führen wir in Zusammenarbeit mit namenhaften Laboren durch.
Das Labor veranschlagt pro untersuchter Probe ca. 200,- € + MwSt..

Es gilt grundsätzlich zwischen zwei möglichen Ursachen für eine zu hohe Feuchtigkeit im Gebäude und den daraus resultierenden Schimmelpilz zu unterscheiden:

Ursache 1 - Der Gebäudenutzer, z.B. Mieter:
• Falsches Wohnverhalten
• Falsches Lüftungsverhalten

Ursache 2 - Das Gebäude “selbst”, d.h. Feuchteschäden, z.B. durch:
 • Hochwasser
 • Wärmebrücken
 • Aufsteigende Feuchtigkeit
 • Unzureichende Wärmedämmung
 • Mangelhafte Gebäudeabdichtung
 • Undichte Dampfbremsen/-sperren
 • Schäden an der Heizungsinstallation
 • Schäden an den Trinkwasserleitungen

Einige wichtige Informationen bzgl. Schimmelpilz:
• Schimmelpilzsporen wachsen auf feuchteten Baumaterialien innerhalb von 3-4 Tagen.
• Durch Tapete, Kleber, Anstrichfarben, Putz, Holz, etc. sind mehr als genug Nahrungsstoffe für die Vermehrung der Pilzsporen vorhanden.
• Die Aufnahme des Schimmelpilzes erfolgt meistens über Inhalation der Sporen durch die Lunge, wobei der Körper direkt durch die Pilzsporen geschädigt wird.
• Es gibt aber auch über 200 Schimmelpilzarten, die Toxine (Gifte) bilden können. In diesem Fall wird der menschliche Körper durch die ausgeschiedenen Toxine geschädigt.

Durch eine Schimmelpilzbelastung können u. a. folgende Krankheiten entstehen:
• Kopfschmerzen
• Allergien, Neurodermitis
• Halsschmerzen, Reizhusten
• Magen- und Darmstörungen
• Allergischer Schnupfen, Nasenbluten
• Atemwegs- und Lungenerkrankungen
• Atemnot bis hin zum allergischen Asthma
• Fiebrigkeit, Gelenk- und Muskelschmerzen
• Starke körperliche und geistige Erschöpfung
• Bindehautentzündungen, Schleimhautschwellungen

Als Beispiel dafür wie einfach Schimmelpilz entstehen kann, sehen Sie hier den Temperaturverlauf durch zwei verschiedene Steildächer:

Bild 1 zeigt den Temperaturverlauf durch ein unfachmännisch ausgebautes Steildach. Die blaue Linie stellt den Temperaturverlauf in der Kälteperiode (-10°C außen / +20°C innen), die rote Linie den Verlauf in der Wärmeperiode (+20°C außen / + 12°C innen), d.h. unter normierten Bedingungen, dar.
(In Bezug auf den Tauwasserausfall interessiert uns bei dieser Betrachtung die blaue Kurve.)

Abgesehen von der unzureichenden Wärmedämmung, zeigt sich anhand des Diagrammes, daß Tauwasser am/im raumseitigen Bauteil, und (als Folge des Tauwassers) Schimmelpilz entstehen kann. Diese Konstruktion ist leider typisch für Dachausbauten bis in die 90er Jahre.

In Bild 2 sehen wir eine Gipskartonplatte, die einige Zeit dem Tauwasser ausgesetzt war. So sieht es häufig auf der Rückseite der Innenverkleidung unfachmännisch ausgebauter Dachgeschosse (fehlende Dampfbremse, unzureichende Wärmedämmung, etc.) aus.

In Bild 3 sehen wir den Temperaturverlauf eines, den heutigen Mindestanforderungen genügenden, Steildaches mit Vollsparrendämmung, unter den gleichen klimatischen Bedingungen. Hier entsteht (bei normalen Wohnverhalten) kein Tauwasserausfall und Schimmelpilz, da die raumseitige Bauteiloberfläche eine wesentlich höhere Oberflächentemperatur aufweist.

Der Wärmeschutz dieses Daches ist - vom gesundheitlichen Aspekt (Tauwasser bzw. Schimmel) her gesehen - ausreichend, könnte aber aus Gründen des sommerlichen Wärmeschutzes und der Energieeinsparung besser sein.

Leider werden Bauschäden die ein Schimmelpilzwachstum verursachen häufig erst Jahre nach dem Hauskauf, oder nachdem die Gewährleistung der Handwerker abgelaufen ist, entdeckt. Abdichtungsmängel im Keller- bzw. Bodenplattenbereich eines Gebäudes sind u. U. sogar als wirtschaftlicher “Totalschaden” des Gebäudes zu bezeichnen. Die gesundheitlichen und finanziellen Folgen kann sich jeder selbst ausmalen.

Folgende Analysen führen wir in Zusammenarbeit mit namenhaften Laboren durch:

Mikrobiologische Feststoffanalyse:
• Bestimmung der Art bzw. Anzahl der Pilzsporen und Bakterienarten z.B. im Bodenbelag.
• Nachweis von Hausschwamm (Pilzart) die häufig zu Allergien, Asthma und Rhinitis führt.

Mikrobiologische Luftanalyse:
• Bestimmung der Art bzw. Anzahl der Pilzsporen (Schimmelpilze) und Bakterienarten in der Raumluft.

Chemische Luftanalyse:
• Nachweis flüchtiger organischer Substanzen die in der Raumluft vorhanden sind  z.B. Weichmacher und Lösungsmittel.

Chemische Feststoffanalyse:
• Casein-Analyse zur Bestimmung der chemischen Zusammensetzung eines Klebers, einer Farbe oder einer Spachtelmasse.